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Die Brot-Story

Es ist viel passiert, seit ich den letzten Text geschrieben habe... Wir verstanden uns gut und sind am 17. Oktober wieder zusammengekommen. Georg und ich waren am Bahnhof und sprachen viel... Die vorherigen Tage waren so, dass es sich angebahnt hatte und durch gewisse Anzeichen, wie zum Beispiel Küsse in der Öffentlichkeit, konnte man erahnen, was noch aus uns würde.

Am Bahnhof sprachen wir über seine tragische Vergangenheit und dabei hielt er meine Hand. Sein Bruder kam später auch an den Stammtisch und irgendwie kam es dazu, dass Georg und er sich stritten... Georg wollte nicht nach Hause gehen, obwohl ich es ihm vorgeschlagen hatte. Das hatte auch seine Gründe, wie ich später dann erfuhr. Er zahlte und wir gingen gemeinsam nach Draußen. Ich umarmte ihn ganz fest, um ihm meine volle Unterstützung zu zeigen... Nach einer Weile fuhr er mit seinem Fahrrad heim und ich mit einigen Sachen - unter Anderem auch mit seinem Haustürschlüssel - hinterher. Sagte dann zu ihm ob er nicht etwas vergessen hätte... Naja, da standen wir einige Minuten draußen, umarmten uns und er meinte noch, dass er froh sei, mich zu haben. Ich forderte ihn auf, hinein zu gehen, weil es doch nicht gerade warm war. Das machten wir dann auch... Die Sache mit seinem Bruder belastete ihn sehr und ich hörte ihm zu und war ganz einfach für ihn da. Ich drückte ihn so fest ich konnte und da standen wir nun, neben dem Kachelofen, als er mich fragte, ob ich nicht mit ihm zusammen sein wollte. Das bejahte ich sofort, weil ich die ganzen letzten Monate davon geträumt hatte.

Das war ein wundervoller Augenblick.

Leider blieb es nicht so. Am Donnerstag, den 25. Oktober 2007 waren wir am Bahnhof - leider betrank er sich so sehr, dass er nicht mal noch mehr wusste, dass ich seine Zeche mit seinem Geld bezahlt hatte. Als wir ihm dann seine Jacke angezogen hatten, verabschiedeten wir uns und gingen nach Draußen. Ich fuhr ihn heim. Zu Hause versuchte er vergeblich, Feuer zu machen. Das ließ er und legte sich hin. Ich fragte ihn, ob er noch was braucht, doch das verneinte er... Da lag er nun und gab komische Geräusche von sich - so, wie ich es nur von seinem Bruder her kannte, wenn er brutalst betrunken war. Das verwunderte mich sehr... Ich sprach noch ein bisschen mit ihm und als er dann fragte, was denn überhaupt los sei und wer überhaupt da sei, war ich doch sehr enttäuscht, dass er mich nicht mal noch kannte. Als er schlief, versuchte ich, Feuer zu machen - was mir auch gelang... Später fuhr ich heim und weil ich nicht wollte, dass er friert, fuhr ich noch einmal zu ihm, um Holz nachzulegen.

Am nächsten Tag war ich mit 2 Mädels aus meiner ehemaligen Klasse verabredet. Wir fuhren zum Bahnhof, weil ich glaubte, dass Georg dort auftauchen würde. Das tat er dann auch. Er setzte sich zu uns - neben mich. Ich war richtig glücklich, weil er total lieb zu mir war. Leider änderte sich das schlagartig, als er erfuhr, dass die Schweizreise, die für Samstag auf Sonntag geplant war, abgesagt wurde. Leider hatte sein bester Freund nicht bei ihm abgesagt und das ärgerte Georg wohl sehr. So sehr, dass er sich noch eine Halbe bestellte. Wir machten aus, dass wir uns später beim Kosta treffen. So beließ ich es, gab ihm noch einen Kuss und fuhr mit meinen Mädels nach Hause. Die Beiden wurden abgeholt und ich fuhr, nachdem ich etwas gegessen hatte, zum Kosta. Dort traf ich aber keinen Georg an. Wartete dann noch eine Weile und fuhr dann wieder zum Bahnhof. Dort angekommen, sah ich ihn am Stammtisch sitzen, blickte in seine Augen und dachte mir sofort: OH, verdammt, der ist schon gescheit betrunken... Ich setze mich hin und hörte mir Georgs Auseinandersetzung mit einem Gast an. Versuchte, die Situation ein wenig zu schlichten, indem ich auf beide einredete. Doch alles half nichts... Später setze ich mich zu Georg, und versuchte, ihn zum Heimgehen zu bewegen. Dazu war er später auch bereit.

Ich argumentierte damit, dass "Die Komiker" laufen würden und er die unbedingt sehen müsste. Ich fuhr ihn also heim und er ging unter die Dusche, während ich fern sah. Nach einiger Zeit kam er wieder und wollte - verwunderlicher Weise - kurz seine Ruhe. Kein Problem, dachte ich mir und lies ihn stehen. Als er doch die Komiker anschauen musste, herzhaft lachte und sich an mich kuschelte, hätte ich nie gedacht, dass es in einigen Minuten aus sein würde...

Er lag, nur in Unterhose bekleidet, unter der Decke im Wohnzimmer auf dem Sofa und hielt mich im Arm. Er genoss genau diesen Augenblick, freute sich über mich und wollte, dass dieser Moment nicht vergehen sollte.

Als er dann anfing, ein wenig zu grapschen, dachte ich mir *huch, der will mit dir schlafen*... kurze Zeit später ging es darum, dass wir beide Hunger hatten und er Pizza wollte. Ich hätte ihn überall hingefahren, doch er wollte nicht aufstehen. Ich hatte auch Hunger und wollte mir daheim ein Butterbrot machen. Sagte ihm, dass auch wir Pizza hätten und er in 20 Minuten eine haben könnte. Das wollte er nicht und an meinem Brot hängte er sich 1 Stunde lang auf; solange, bis der finale Satz kam: "unsere Beziehung scheitert an Brot!"

Ich wusste nicht, wo wir unser Brot kaufen und argumentierte damit, dass ich es daheim essen wolle, weil ich weiß, dass ich es dort vertrage... Das nahm er so ernst, dass er Schluss machte...

*******Fortsetzung folgt********

Es geht nämlich noch weiter - nicht ganz so lächerlich aber umso interessanter - es kommt nämlich noch eine Frau ins Spiel, die bei einer meiner vorherigen Beziehungen auch schon eine Rolle spielte...
22.11.07 01:54


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Für dieses Wochenende finde ich keine Worte

Es waren tolle Tage... Ja! Ich habe begriffen, dass das Leben immer nur so schwer ist, wie man es sich macht. Ich bin zum Lieblings-Pub und es war ein toller Abend - tolle Menschen um mich herum und Spaß ohne Ende. Es hat einfach alles gepasst.

Ich vergesse das, was ich letztens geschrieben habe, denn wozu soll ich mir den Kopf zerbrechen, wenn ich jetzt weiß, was ich immer schon wissen wollte. Georg und ich saßen zu späterer Stunde nebeneinander und eine Person meinte, sie müsse mir sagen, dass sie mir gerne "in den Mund spritzen würde"... Ich fand das absolut unterste Schublade und Georg war so lieb und mahnte in sehr scharf an. Kurze Zeit später verließ diese Person das Pub und ich war froh, dass diese weg war.

Nach einer Weile bedankte ich mich bei ihm für das, was er gesagt hatte und erfuhr auch während des Anmahnens , dass ich eine Freundin bin (im Sinne von Freundschaft natürlich). Das hatte er vorher noch nie gesagt.
Etwas später redeten wir über die Vergangenheit und er meinte, dass er keine Sekunde missen möchte - auch nicht die "Ausrutscher" nach der Trennung. Ich war erstaunt über seine Worte. Ich merkte, dass er mich immer noch sehr gerne hat. Egal ob wir zusammen passten oder nicht, irgend etwas ist es, was uns sehr verbindet. Er gab mir ein Küsschen auf die Wange und ich freute mich, einen Freund gewonnen zu haben.

Wie es kommen musste, kam es auch *lach*. Wir können manchmal nicht ohne einander und so gingen wir gemeinsam zu ihm nach Hause. Wie es bei unseren Zwischenfällen halt so ist, war es auch diesmal. Doch irgendwas war anders. Wir schliefen eine Weile (ich weiß nicht genau, ob und wie lange ich geschlafen habe, aber ich genoss es, seine Nähe spüren zu dürfen). Als wir aufwachten, war die Magie immer noch nicht verflogen. Wir machten da weiter, wo wir aufgehört hatten. Wir wollten es und wir taten es, weil es uns gefiel. Es war wunderschön mit ihm und ich muss sagen, dass ich absolut keine Sekunde missen möchte. Es ist ein Teil unseres Lebens und das ist immer so schwer, wie man es sich macht :-)

Gegen Abend verabschiedeten wir uns - so, wie ich es gewohnt war und bin jetzt noch happy über diese beiden Tage.

Uns verbindet nun etwas Tieferes, als vorher und das freut mich sehr. Was nützt uns eine Beziehung, die nicht funktioniert, weil wir nicht zusammenpassen, aber das, was jetzt ist, finde ich absolut genial. Wir verstehen uns so gut wie nie zuvor und ich hoffe aus tiefstem Herzen, dass das so bleibt.

9.9.07 02:37


Ich versteh es nicht!

Wie konnte es passieren, dass wir uns noch einmal so verdammt nahe kommen? Für was zieht man denn einen Schlussstrich? Damit man sich später doch nicht daran hält oder dass man zwar den Willen gezeigt hat, es aber Situationen gibt, die so was verschulden? Alles Quatsch. Aber hier erst einmal die Story:

Wir waren beide – unabhängig voneinander am Bahnhof. Ich hab mein „Little Blubb“ getrunken und hab mich auch mit ihm unterhalten. Je später es wurde, desto mehr tranken die Leute am Stammtisch. Gewohntes Bild. Naja wie die Leute darauf kamen, weiß ich nicht mehr, jedenfalls kam die Frage auf, wann denn die Titanic gesunken wäre. Zwei von den Gästen wetteten. Es ging zwar um nichts, aber das war ja auch egal. Ich fuhr nach Hause, um zu schauen, wer von den Beiden wohl Recht hatte. Niemand. Also fuhr ich wieder zum Bahnhof und teilte dem einen das Ergebnis mit. Georg war inzwischen heim und irgendwie hatte ich das Bedürfnis, auch ihm das Ergebnis mitzuteilen. Das machte ich schließlich. Ich klopfte, er öffnete die Tür und währenddessen sagte ich: „am 14. April 1912 iss gesunken!“ Er bat mich herein, weil es draußen kalt war. Wir unterhielten uns über einige Sachen, und dann wollte ich gehen. Er begleitete mich nach draußen und irgendwie redeten wir noch weiter – bis… ja bis er irgendwie sehr nahe kam – so nahe, dass ich sein Parfum riechen konnte. Ich sagte ihm, dass er gut rieche und wir quatschten weiter miteinander. Nach einer Weile fragte er mich, ob ich noch mal an ihm riechen wolle – was ich bejahte und auch gleich machte. Dieser Geruch zog mich in seinen Bann und irgendwie ging er mir weder aus der Nase noch aus dem Kopf. Er ging wieder hinein, um den Kachelofen „zu füttern“, damit es im Wohnzimmer warm wurde. Ich sagte ihm ganz offen, dass mir der Duft gefällt und ich sagte ihm auch ehrlich, dass er bei mir „andere Regionen“ meines Körpers anregt. Er war erstaunt. Da hockte er nun vorm Kachelofen und überlegte. Ich ging wieder ins Haus zurück, schloss die Tür und lehnte mich an einen Türrahmen. Ich sah in mir einige Zeit an – alles wortlos. Dann fragte ich ihn, über was er nachdenkt – sein Kopf war voller Gedanken… Er stand auf, lehnte sich auch an den Türrahmen und wollte fast etwas sagen – doch das tat er nicht. Ich fragte ihn so lange, bis er es sagte. Er hatte sich ernsthaft überlegt, ob er nun mit mir schlafen wolle oder ob er mir eine gute Nacht wünschen solle. Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet und war sehr überrascht. Ich sah ihn an, und meinte, dass mir der Gedanke schon gefalle… Kurze Zeit später saßen wir auf dem Sofa und quatschten… Plötzlich war er so müde, dass er einschlief. Ich sah ihm dann ein wenig beim Schlafen zu und weckte ihn (ich versuchte es zumindest – weil es gar nicht leicht ist, ihn wach zu bekommen). Ich flüsterte, dass ich nun heimfahren wolle und da passierte es… er nahm meine Hand, hielt sie fest und streichelte sie…. Es war zweifelsfrei eine tolle Nacht, aber wozu der Schlussstrich, wenn wir beide da weitermachen, wo wir einmal aufgehört haben.

Die Lust ist oft stärker als der Verstand und das nicht nur bei Männern. Aber wie soll das einmal enden? So geht es doch nicht weiter… Ich genieße jede Sekunde mit ihm – egal wo und wann… Ich weiß nur nicht, warum und was es bringen soll!

Aber ich werde es herausfinden und wenn es das Letzte ist, was ich in meinem Leben tun werde ;-)

Ich meine, er hat mich damals bei unserer Aussprache sehr scharf angemahnt, dass es so nicht weitergeht und was nun? Da setzt es bei ihm wieder aus und irgendwie weiß ich nicht so recht, was ich von allem bla und blubb halten soll… Aber wahrscheinlich war ich (also die falsche Person) am richtigen Ort halt nur am falschen Zeitpunkt… Wie auch immer… Mir geht’s sehr gut und das ist doch das Wichtigste!
6.9.07 01:31


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