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Ich versteh es nicht!

Wie konnte es passieren, dass wir uns noch einmal so verdammt nahe kommen? Für was zieht man denn einen Schlussstrich? Damit man sich später doch nicht daran hält oder dass man zwar den Willen gezeigt hat, es aber Situationen gibt, die so was verschulden? Alles Quatsch. Aber hier erst einmal die Story:

Wir waren beide – unabhängig voneinander am Bahnhof. Ich hab mein „Little Blubb“ getrunken und hab mich auch mit ihm unterhalten. Je später es wurde, desto mehr tranken die Leute am Stammtisch. Gewohntes Bild. Naja wie die Leute darauf kamen, weiß ich nicht mehr, jedenfalls kam die Frage auf, wann denn die Titanic gesunken wäre. Zwei von den Gästen wetteten. Es ging zwar um nichts, aber das war ja auch egal. Ich fuhr nach Hause, um zu schauen, wer von den Beiden wohl Recht hatte. Niemand. Also fuhr ich wieder zum Bahnhof und teilte dem einen das Ergebnis mit. Georg war inzwischen heim und irgendwie hatte ich das Bedürfnis, auch ihm das Ergebnis mitzuteilen. Das machte ich schließlich. Ich klopfte, er öffnete die Tür und währenddessen sagte ich: „am 14. April 1912 iss gesunken!“ Er bat mich herein, weil es draußen kalt war. Wir unterhielten uns über einige Sachen, und dann wollte ich gehen. Er begleitete mich nach draußen und irgendwie redeten wir noch weiter – bis… ja bis er irgendwie sehr nahe kam – so nahe, dass ich sein Parfum riechen konnte. Ich sagte ihm, dass er gut rieche und wir quatschten weiter miteinander. Nach einer Weile fragte er mich, ob ich noch mal an ihm riechen wolle – was ich bejahte und auch gleich machte. Dieser Geruch zog mich in seinen Bann und irgendwie ging er mir weder aus der Nase noch aus dem Kopf. Er ging wieder hinein, um den Kachelofen „zu füttern“, damit es im Wohnzimmer warm wurde. Ich sagte ihm ganz offen, dass mir der Duft gefällt und ich sagte ihm auch ehrlich, dass er bei mir „andere Regionen“ meines Körpers anregt. Er war erstaunt. Da hockte er nun vorm Kachelofen und überlegte. Ich ging wieder ins Haus zurück, schloss die Tür und lehnte mich an einen Türrahmen. Ich sah in mir einige Zeit an – alles wortlos. Dann fragte ich ihn, über was er nachdenkt – sein Kopf war voller Gedanken… Er stand auf, lehnte sich auch an den Türrahmen und wollte fast etwas sagen – doch das tat er nicht. Ich fragte ihn so lange, bis er es sagte. Er hatte sich ernsthaft überlegt, ob er nun mit mir schlafen wolle oder ob er mir eine gute Nacht wünschen solle. Damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet und war sehr überrascht. Ich sah ihn an, und meinte, dass mir der Gedanke schon gefalle… Kurze Zeit später saßen wir auf dem Sofa und quatschten… Plötzlich war er so müde, dass er einschlief. Ich sah ihm dann ein wenig beim Schlafen zu und weckte ihn (ich versuchte es zumindest – weil es gar nicht leicht ist, ihn wach zu bekommen). Ich flüsterte, dass ich nun heimfahren wolle und da passierte es… er nahm meine Hand, hielt sie fest und streichelte sie…. Es war zweifelsfrei eine tolle Nacht, aber wozu der Schlussstrich, wenn wir beide da weitermachen, wo wir einmal aufgehört haben.

Die Lust ist oft stärker als der Verstand und das nicht nur bei Männern. Aber wie soll das einmal enden? So geht es doch nicht weiter… Ich genieße jede Sekunde mit ihm – egal wo und wann… Ich weiß nur nicht, warum und was es bringen soll!

Aber ich werde es herausfinden und wenn es das Letzte ist, was ich in meinem Leben tun werde ;-)

Ich meine, er hat mich damals bei unserer Aussprache sehr scharf angemahnt, dass es so nicht weitergeht und was nun? Da setzt es bei ihm wieder aus und irgendwie weiß ich nicht so recht, was ich von allem bla und blubb halten soll… Aber wahrscheinlich war ich (also die falsche Person) am richtigen Ort halt nur am falschen Zeitpunkt… Wie auch immer… Mir geht’s sehr gut und das ist doch das Wichtigste!
6.9.07 01:31
 


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